| Erfahrungsfelder zur Entfaltung der Sinne nach Hugo Kükelhaus | |||
| Erfahrungsfelder sind Einrichtungen, die auf die Arbeit des Künstlers und Pädagogen Hugo Kükelhaus (1900 - 1984) zurückgehen. 1967 hat er auf der Weltausstellung in Montreal sein "naturkundliches Erfahrungsspielzeug" erstmals präsentiert. Er zielte damit auf eine gesteigerte bewusste Wahrnehmungsfähigkeit, auf das Erlebnis, den eigenen Körper und die Umgebung des Menschen mit allen Sinnen zu erfahren. Dazu entwarf er Erfahrungsstationen, die ähnlich den interaktiven Objekten der Kindermuseen, die Eigentätigkeit des Besuchers herausfordern. Einige der meist vertretenen Stationen sind: Der Summstein, die Partnerschaukel, die Balancierscheibe, der Riechbaum, der Barfußweg, der Pendelstein, der Klangraum. Viele dieser Stationen werden von der Firma "Richter - Spielgeräte" in Frasdorf (www.richterspielgeraete.de) vertrieben, die sich in einem Teil ihres Angebots der Kükelhausschen Philosophie verschrieben hat. Erfahrungsfelder richten sich altersunabhängig an alle Menschen, der größte Teil des Publikums sind aber auch hier Kindertagesstätten, Schulklassen und andere Gruppen von Kindern und Jugendlichen. Die Entwicklung der Erfahrungsfelder wurde maßgeblich durch die Familie Binder in Essen und ihren Verein "Gemeinnützige Erfahrungsfeld GmbH" vorangetrieben. Zur Zeit gibt es in Deutschland 6 Erfahrungsfelder. "Sinnwelt Jordanbad" Biberach a. d. Riß Bremervörde Natur- und Erlebnispark GmbH www.bremervoerde.de Erfahrungsfeld Essen www.erfahrungsfeld.de Erfahrungsfeld Schloss Neersen in Willich www.stadt-willich.de Erfahrungsfeld Nürnberg www. erfahrungsfeld-nuernberg.de Erfahrungsfeld Wiesbaden www.schlossfreudenberg.de |
