Jugend Museum Schöneberg  
   
Hauptstraße 40- 42
10827 Berlin
Petra Zwaka
Fon: 0 30 - 756 06 16 4
Fax: 0 30 - 756 06 32 9
mail@jugendmuseum.de
www.jugendmuseum.de

Öffnungszeiten:
Mi + Do: 15.00-18.00 Uhr, Sa + So: 14.00-18.00 Uhr
Mo bis Fr: 9.00-13.00 Uhr (nur für Gruppen)
Weitere Termine nach Vereinbarung

Ausstellungsfläche: Das Jugend Museum bespielt auf drei räumlichen Ebenen eine Fläche von ca. 500 qm. (Gesamtfläche des Hauses ca. 1000 qm). 1. Stock ca. 200 qm (Sonderausstellungen) Erdgeschoss: ca. 200 qm (Sonderausstellungen) Keller: ca. 100 qm für Dauerausstellung mit angeschlossenem Jugendarchiv und Werkstätten

Charakterisierung / Besonderheit:
Das Jugend Museum Schöneberg befindet sich in einer Stadtvilla aus der Gründerzeit, mitten im Herzen des Berliner Stadtteils Schöneberg an der historischen Dorfaue. Es ist Teil des regionalgeschichtlichen Schöneberg Museums. Zum Programm des Jugend Museums gehören kulturhistorische Ausstellungen, Werkstattausstellungen von künstlerischen Projekten, kulturpädagogische Workshops mit interkulturellem und generationsübergreifendem Ansatz, Projekttage für Schulen, Geschichtswerkstätten, Stadterkundungen. Zielgruppe sind junge Menschen zwischen 8 und 18 Jahren. Im Rahmen von ausstellungsvorbereitenden Workshops/Projekttagen bringen jugendliche Teilnehmer/innen ihre persönliche Erfahrungen und Sichtweisen zu ausgewählten Themen ein. Sie arbeiten in der Regel produkt-orientiert (mediale u. künstlerische Ausdrucksformen). Für Ausstellungsrealisationen werden häufig "Expertenteams" gebildet, die aus einzelnen Workshop-Teilnehmern/innen zusammengesetzt werden und mit dem gestalterischen Ausstellungsteam des Museums zusammenarbeiten. Darüber hinaus: Weiterbildungen und Seminare im Bereich Museums- und Theaterpädagogik

Ausstellungsthemen:
Dauerausstellung: Wunderkammern-Wunderkisten (seit 1997) Hier macht sich das Museum selbst zum Thema: Es geht um das Sammeln und Bewahren, um das Forschen und Präsentieren. Authentische Objekte aus 200 Jahren Kulturgeschichte laden dazu ein, die Sprache der Dinge zu entziffern und historische Ermittlungen in eigener Sache anzustellen. Die Wechselausstellungen stellen überwiegend historische Themen in den Mittelpunkt, die am Beispiel von konkreten historischen Fällen, Ereignissen und authentischen Personen Geschichte erlebbar macht. Ziel ist, jungen Menschen über die Auseinandersetzung mit Geschichte zu einem Verständnis ihrer selbst und ihrer Umwelt zu verhelfen und sie zu ermutigen, Respekt gegenüber Menschen und Dingen und gegenüber sich selbst zu entwickeln.
Beispiele:
- Die kulturhistorische Ausstellung (2001)
- Steckbrieflich gesucht! Eine Räuberbande um 1810
(Ausgangspunkt war eine aktuelle Debatte im Stadtteil um die Zunahme von Jugendgewalt und Kriminalität)
Die Werkschau ‚revier im visier' und die interkulturelle Ausstellung VILLA GLOBAL - im Labyrinth der Kulturen (2002-2003) (Kulturprojekt gemeinsam mit jungen Menschen verschiedener Herkunft aus einem sozialen Ballungsgebiet im Stadtteil)
Werkschau und historische Ausstellung ‚time zero? 2005 |1945'. (Anlass war der 60. Jahrestag des Kriegsendes und die anhaltende Debatte um einen aktuellen Antisemitismus und Rechtsextremismus)

Gute Gründe für einen Besuch:
Das Jugend Museum ist ein experimentierfreudiges Geschichtsmuseum für junge Leute und man bekommt hier Lust auf mehr; man kann hier auf ungewöhnlichen und spannenden Wegen Geschichte(n) begegnen. Die Ausstellungen und Projekte machen Lust auf mehr, denn historische Ermittlungen sind spannend! Das Museumsteam nimmt Kinder und Jugendliche mit ihren Erfahrungen und persönlichen Hintergründen ernst und orientiert die Themen von Ausstellungen und Workshops an ihrer Lebenswelt. Das Jugend Museum stellt sich auch sogenannten heiklen Themen und ist bereit für den Dialog mit jungen Menschen. Man kann hier problemlos Eltern und Großeltern mitbringen, ohne dass diese sich langweilen.

Mitglied im Bundesverband Deutscher Kinder- und Jugendmuseen

Mädchengruppe
Jugendliche mit Objekt
Mädchen auf der Bühne